Buch der Woche

Irrationales Wesen Mensch 15. Januar 2011

Ob Politiker, Manager, Wissenschaftler oder Durchschnittsbürger – alle träumen den Traum vom rational handelnden Menschen, der mit der Kraft seines Verstandes optimale Entscheidungen trifft. Doch die Wirklichkeit sieht anders aus, sagt Dan Ariely, Professor für Psychologie und Verhaltensökonomik.

Emotionale Viren 8. Januar 2011

Wenn man eine Grippe hat, helfen einem etwas Ruhe und Omas Hühnerbrühe schnell wieder auf die Beine. Was aber, wenn ein ganzes Unternehmen einen hartnäckigen Virus erwischt hat?

Motivation 3.0 31. Dezember 2010

Zuckerbrot und Peitsche haben ausgedient: Was die Menschen wirklich motiviert, sind Selbstbestimmung, Perfektionierung und Sinnerfüllung. Wenn man jemandem für seine Arbeit 1000 Franken verspricht, dann strengt er sich an. Und wenn es 10000 Franken sind, dann legt er sich erst recht ins Zeug, oder?

Was machen Manager? 24. Dezember 2010

Ist Managen eine Kunst, eine Wissenschaft oder eine berufliche Tätigkeit? Nichts von alledem, sagt der als Managementvordenker bekannte Henry Mintzberg: Managen ist eine Berufung. Sie erfordert bestimmte Eigenschaften und bringt zugleich Dilemmas mit sich. Welche genau, beschreibt Mintzberg in seinem neuen Buch.

Die neuen Personalmanager 18. Dezember 2010

Personaler? Die haben eh nichts zu sagen und sollen sich um ihre Lohnbuchhaltung kümmern. Eine ziemlich antiquierte Sichtweise, meinen die Autoren Martin Classen und Dieter Kern. Sie beschreiben den vergleichsweise neuen Job des «HR-Business-Partners», eines Vermittlers zwischen Human Resources und Management.

Der Organisations-Klassiker 11. Dezember 2010

Was fällt Ihnen zum Stichwort Unternehmenskultur ein? «Open door policy» vs. anklopfen? Krawatte vs. Poloshirt? Power-Nap vs. gemeinsame Pause im Frühstücksraum? Vielleicht noch Gleitzeit vs. feste Arbeitszeiten? Dass das alles nur an der Oberfläche kratzt, legt MIT-Professor Edgar H. Schein in seinem modernen Klassiker überzeugend dar.

Kein altes Eisen: «Ü 40 und top im Job» 4. Dezember 2010

Wer über 40 ist, der sollte einen Job gefunden haben, der ihm gefällt, denn einen anderen bekommt er nicht mehr. Das ist die gängige Sicht der Dinge. Nicht wenige behaupten, dass mit 40 der Karrierezug längst abgefahren ist. Nun kann man sich dieser Meinung anschliessen und sich einfach seinem Schicksal ergeben. Wen es aber gruselt bei dem Gedanken, die nächsten 25 Jahre genau das Gleiche zu machen wie heute, im gleichen Unternehmen, mit den gleichen Kunden und dem gleichen Gegenüber am gleichen Schreibtisch, für den ist das Buch von Barbara Kettl-Römer genau die richtige Lektüre.

Manager als Fleischbeilage 27. November 2010

Kann man es dem Chef recht machen, ohne auf dem Team herumzutrampeln? Oder sich für das Team starkmachen, ohne den Chef zu verärgern? Führungskräfte im mittleren Management haben es nicht leicht; in vielen Fällen sollte man eher von leidenden Angestellten sprechen als von leitenden.

Personal ist Chefsache: «HR Governance» 20. November 2010

Spätestens seit im Jahr 2007 die Krise zunächst Finanzinstitute und dann auch reihenweise andere Unternehmen in Schieflage brachte, sind die Themen Corporate Governance und Risikomanagement top­aktuell. Aber während Aufsichtsräte und Geschäftsführungen in Sachen Finanzrisiken längst up to date sind, scheinen sie unter Personalrisiken allenfalls noch die Angst zu verstehen, aus Versehen eine Praktikantenstelle zu viel zu bewilligen. Damit das Wissen um die Relevanz einer risikofesten und zukunftsfähigen Personalpolitik auch in den Führungsgremien Einzug hält, gibt es nun HR-Governance.

Kein altes Eisen: «Ü 40 und top im Job» 13. November 2010

Wer über 40 ist, der sollte einen Job gefunden haben, der ihm gefällt, denn einen anderen bekommt er nicht mehr. Das ist die gängige Sicht der Dinge. Nicht wenige behaupten, dass mit 40 der Karrierezug längst abgefahren ist. Nun kann man sich dieser Meinung anschliessen und sich einfach seinem Schicksal ergeben. Wen es aber gruselt bei dem Gedanken, die nächsten 25 Jahre genau das Gleiche zu machen wie heute, im gleichen Unternehmen, mit den gleichen Kunden und dem gleichen Gegenüber am gleichen Schreibtisch, für den ist das Buch von Barbara Kettl-Römer genau die richtige Lektüre.