Lernen
Eine gute Ausbildung ist wichtig, doch man hat nie ausgelernt.
- Master 2. August 2008
Die mittelalterliche Universität hatte die damals in den Städten üblichen Stufungen des Handwerks (baccalarius – Geselle bzw. magister – «Meister») zur Bezeichnung akademischer Grade übernommen. Im Bologna-System bildet der Master die an den Bachelor anschliessende zweite Studienstufe (eineinhalb oder zwei Jahre bei Vollzeitstudium), welche ihrerseits die Voraussetzung für das Doktorat bildet…
- Bachelor 26. Juli 2008
Ein akademischer Bachelor wird weder mit Lorbeer bekränzt noch verteilt er Rosen bei RTL; ein baccalarius war im Mittelalter ein Handwerksgeselle, später wurde auch der niedrigste akademische Grad mit diesem Begriff gallischen Ursprungs bezeichnet. In der gestuften Studienstruktur nach Bologna bildet der Bachelor heute den akademischen Erstabschluss, der in der Schweiz bei einem Vollzeitstudium in drei Jahren erreicht wird.
- Modularisierung 26. April 2008
Modularisierung ist ein Prinzip der Strukturierung und Sequenzierung von Bildungsangeboten. Module sind «Lerneinheiten»: Lernstoff und Zielsetzungen werden so portioniert, dass sie angemessen lehr-, lern- und prüfbar sind. Das Prinzip ist ebenso anschlussfähig an Überlegungen von Lernpsychologie wie auch an Modelle der Bildungsökonomie und scheint deshalb weit herum attraktiv.
- Eignungsdiagnostik 12. April 2008
Mit Hilfe von Eignungsdiagnostik wird versucht die Befähigung von Personen zur erfolgreichen Erledigung beruflicher Aufgaben vorherzusagen. Annahmen der Eignungsdiagnostik sind, dass sich Personen in berufsrelevanten Eigenschaften und Fertigkeiten voneinander unterscheiden und dass diese Eigenschaften und Fertigkeiten zeitlich weitgehend stabil sind. Im Rahmen von Personalauswahl werden täglich tausende eignungsdiagnostische Entscheidungen in der Schweiz getroffen.
- Soft Skills 23. Februar 2008
Der Begriff Soft Skills wird sehr unterschiedlich verwendet. Wir verstehen darunter überfachliche, nicht berufsspezifische Kompetenzen, welche für den Erfolg in der Arbeitswelt unabdingbar sind. Sie umfassen sowohl die Fähigkeit, mit anderen zu kommunizieren und zusammenzuarbeiten (interpersonell) als auch sich selbst zu organisieren und zu disziplinieren (intrapersonell).